Der Honig

So entsteht Honig

Bienen sammeln keinen Honig, Bienen sammeln Nektar.

Kommt eine Biene mit der gefüllten Honigblase (müsste eigentlich Nektarblase heißen) in das Volk, übergibt sie den Honig durch Hochwürgen an eine Innendienst-Biene. Nektar hat relativ viel Wasser, der jetzt entfernt werden muss. Honig mit zu viel Wasser fängt an zu gären. Die Biene verteilt kleine Tropfen auf ihrem Rüssel, um das überschüssige Wasser zu verdunsten. Gleichzeitig werden körpereigene Stoffe aus den Drüsen zugegeben. Liegt der Wassergehalt unter 20%, wird der jetzt entstandene Honig in den Zellen gelagert, die dann verdeckelt werden.

Bestandteile von Honig

Honig enthält verschiedene Zuckerarten, in erster Linie die Einfachzucker Glukose (Traubenzucker) und Fruktose (Fruchtzucker). Glukose liefert sofort Energie, Fruktose sorgt für Energie über eine längere Zeit. Deshalb ist die Mischung oder der Honig vorteilhafter gegenüber dem Haushaltszucker – der Blutzuckerspiegel erhöht sich bei Honig nicht explosionsartig, sondern langsam und bleibt über einen längeren Zeitpunkt konstant.

Neben den Zuckerarten enthält Honig noch 2 – 5% Aminosäuren, Eiweiße, keimhemmende Stoffe, Vitamine und Mineralstoffe.

Die Heilwirkung von Honig kannte schon Hippokrates.

Honig ist ein allgemeines Stärkungsmittel, hilft als Energiespender, belebt bei Antriebslosigkeit, wirkt antibakteriell, antimykotisch, ausgleichend, kurbelt die Verdauung an und dient der Entgiftung.

Honig darf allerdings nicht über 40° C erhitzt werden, sonst werden viele Wirkstoffe zerstört.